KORONI | ΚΟΡΩΝΗ

… Ein romatisches Fischerdorf in Messinia, Griechenland.

Koroni A-Z

Wenn ihr schnell etwas sucht, wie z.B. die Anfahrt nach Koroni, dann klickt einfach auf den entsprechenden Anfangsbuchstaben. Ich habe versucht, alles Wichtige hier zu erfassen. Wenn ihr der Meinung seid, dass ich etwas vergessen habe und das unbedingt auf diese Seite muss, dann schreibt mir.

 

 


Anreise
siehe Anreise Koroni

Apotheke
Kenntlich am grünen Schild über dem Eingang (Kreuz im Kreis) und an der Bezeichnung Farmakeion:
Mo, Mi, Sa 8.30 bis 14.30, Di, Do, Fr 8.30-13.30 und 17-20 Uhr. Notdiensthinweise an der Türe.
Die Apotheke befindet sich gegenüber dem Supermarkt in der oberen Einkaufsstraße direkt an der Ecke zum Marktplatz.

Ärzte
Das große Ärztehaus befindet sich – vom Dorf aus kommend – an der Hauptstraße auf der linken Straßenseite, kurz nachdem man in Richtung Zaga-Beach abbiegt. Die Behandlung wird dort meist von Assistenzärzten durchgeführt. Die Aufsicht hat jedoch ein gut ausgebildeter Arzt.
Weitere Ärzte befinden sich in der kleinen Straße, die kurz vor dem alten Marktplatz die untere Hafenstraße mit der oberen Hafenstraße verbindet. Es handelt sich hierbei jedoch um Privatärzte. Die Behandlung ist dort kostenpflichtig.
Ein weiterer und gut ausgestatteter Arzt hat seine Praxis in der kleinen Gasse, die gegenüber der großen Kirche am Marktplatz steht. Der Arzt stammt aus Indien und besitzt die neuesten Geräte.

Ausflugtipps
siehe Sehenswürdigkeiten


Bank
Banken sind Mo-Do 8-14 und Fr 8-13.30 Uhr geöffnet, während der Saison in großen Städten manchmal auch nachmittags.
Die griechische Bank befindet sich am Marktplatz gegenüber dem Taxistand. Hier kann auch am Geldautomaten mit einer Kreditkarte oder einer EC-Karte außerhalb der Öffnungszeiten Geld abgehoben werden. Die ATE-Bank befindet sich in der oberen Hafenstraße. Seit der Privatisierung im Juli 2012 kann dort zur Zeit mit einer ausländischen Kreditkarte kein Geld abgehoben werden.


Einkaufen
siehe shoppen

Essen und Trinken
Die Essenszeiten sind in Griechenland später als in Mitteleuropa. Mittags meist erst gegen 14 bzw. 15 Uhr, abends keinesfalls vor 20 Uhr, die Lokale füllen sich erst nach 21 Uhr.
Das Essen ist meist weniger heiß, als wir es gewöhnt sind. Aber keine Angst, es ist trotzdem bekömmlich, da als Fett Olivenöl verwendet wird mit niedrigem, dem Körper angemessenen Schmelzpunkt.
Die Speisekarte gibt nicht unbedingt Auskunft über tatsächlich Vorhandenes. Nachfragen lohnt sich. Ein Blick hinter die Theke bzw in die Küche verspricht noch mehr Essen. Die meisten Speisekarten sind übrigens außer auf Griechisch auch auf Englisch abgefasst.
Die Preise in den Karten enthalten bereits den Service und das Trinkgeld.
Wenn ihr mit Freunden Essen geht, bringt den Kellner durch getrennte Abrechnungen nicht durcheinander. Getrennte Rechnungen stoßen bei ihm meist auf Unverständnis und wird als unhöflich angesehen. Besser ist es, wenn ihr die Rechnung, nachdem sie bezahlt ist, unter euch verrechnet.
Der kleine griechische Kaffee, meist zusammen mit Zucker als Mokka aufgekocht, ist zu jeder Tageszeit, auch in der Hitze, erfrischend. Wer große Tassen Kaffee vorzieht, dem wird Neskaffee serviert, auch als Frappé, kalt geschlagen.
Die üblichen süßen Erfrischungsgetränke und kohlensäurehaltige Mineralwasser sind überall zu haben. Doch man kann in Koroni durchaus dem Leitungswasser vertrauen. Griechen sind sehr wasserbewusst und legen Wert auf wohlschmeckendes reines Wasser.
Beim Bier hat man meist die Wahl zwischen den holländischen Sorten Amstel und Heineken oder dem griechischen Bier Mythos. Seit einiger Zeit gibt es aber auch immer mehr andere Sorten wie Fix oder Alpha.
Wein wächst in allen Regionen des Peloponnes, meist von weißen Rebsorten. Der angebotene Hauswein ist unterschiedlich gut, da kann man schon einmal an einen verunglückten Tropfen geraten. Am besten, man bestellt erst eine kleine Menge zum Kosten. Der Wein ist nicht immer geharzt – eine Konservierungsmaßnahme, die den Schwefel erspart -, doch in der Regel mögt ihr den Retsina bald, erkennt den Harzduft als Würze. Der geharzte Roséwein heißt Kokineli. Außer dem offenen Wein werden gute Qualitäten in Flaschen aus bekannten Kellereien angeboten: z. B. der bekannte Demestika aus dem Hause Achaia-Clauss in Patra, das auch andere trockene Weine, außer dem süßen Mavrodaphne anbietet, oder die Weine der Kellereien Tsantali und Cavino.
Unter den Spirituosen haben sich die Metaxa-Weinbrände international zu einem griechischen Markenzeichen entwickelt (bis zu sieben Sterne, in Preis und Qualität abgestuft). Liebhaber findet auch der Tresterschnaps Tsipouro, dem Grappa ähnlich. Ouzo wird meist mit Wasser vermischt genossen, ist jedoch meiner Meinung nach Geschmackssache. Es kommt immer noch vor, dass zum Ouzo ein kleiner Teller mit einem Happen Vorspeise serviert wird. Siehe auch Restaurants.


Feiertage
Gesetzliche Feiertage:
1. Januar (Protochronia, Neujahr)
6. Januar (Theofania, Dreikönigstag)
Februar (Beginn der Fastenzeit mit dem Kathari Deftera, dem Reinen Montag)
25. März (Ethniki Yorti Ikostis Pentis Martiou, Unabhängigkeitstag)
März/April (Megali Paraskevi, Karfreitag, und Pascha Anastassi, Ostern)
April/Mai (Pentikosti, Pfingsten)
1. Mai (Ergatiki Protomagia, Tag der Arbeit)
15. August (Kimisis tis Theotokou, Mariä Entschlafung)
28. Oktober (Epetios tou Ochi, Nein-Tag, Gedenktag der Ablehnung des italienischen Ultimatums 1940)
25./26. Dezember (Christougenna, Weihnachten).

Feste siehe Tradition und kulturelle Veranstaltungen

Feuer/Waldbrände
Waldbrände kommen in Griechenland recht häufig vor. Sie sind besonders gefährlich, da in weiten Teilen Griechenlands im Sommer ein verhältnismäßig starker Wind weht und sich das Feuer dadurch in Verbindung mit der Trockenheit sehr schnell ausbreitet. Viele Brände entstehen durch achtlos weggeworfene Zigarettenkippen oder durch Glasflaschen, die bei der Sonne wie ein Brennglas wirken. Also achtet bitte darauf und werft keine Zigarettenkippe oder Flasche in die Natur – es wurden schon viele schöne Gebiete Opfer einer Brandkatastrophe, die bei etwas mehr Achtsamkeit hätten vermieden werden können.
Aber es soll auch Waldbrände durch Brandstiftungen geben, die durch Bodenspekulanten gelegt werden.

Fotografieren
In der Nähe von militärischen Anlagen ist das Fotografieren verboten (meistens weisen Schilder darauf hin). In Museen und archäologischen Stätten ist das Fotografieren erlaubt, sofern man kein Stativ verwendet (bei Fotografen mit Stativ geht man davon aus, dass für kommerzielle Zwecke fotografiert wird). Wer ein Stativ verwenden will, muss eine extra Gebühr zahlen oder benötigt eine Genehmigung, die man in Athen erhält. In Museen ist manchmal auch die Verwendung eines Blitzlichtes verboten. Das Filmen mit einer Videokamera kostet häufig auch eine extra Gebühr.
In Kirchen und Klöstern wird es teilweise sehr unterschiedlich gehandhabt. In Koroni habe ich die Erfahrung gemacht, dass Fotografieren kein Problem ist. Es empfiehlt sich auf alle Fälle jedoch vorher den Popen zu fragen (bei Problemen mit der Verständigung reicht es aus, wenn man den Fotoapparat zeigt), um damit sein Anliegen verständlich zu machen.


Gastfreundschaft
Die Einwohner in Koroni sind sehr gastfreundlich. Es kann vorkommen, das man zum Geburtstag des Kindes eingeladen wird und ins Haus gebeten wird, mit der Familie zu feiern.

Geldautomaten
siehe Bank

Getränke
siehe Essen und Trinken

Griechenland-Knigge
Wenn ihr in Griechenland seid, solltet ihr folgende Punkte beachten:
In Kirchen und Klöstern sollten Frauen Röcke oder Kleider tragen, die die Knie bedecken. Männer sollten lange Hosen tragen. Bei Männern und Frauen sollten die Schultern bedeckt sein.
Sofern das Fotografieren in Kirchen und Klöstern erlaubt ist, darf dieses aber nur ohne Blitzlicht erfolgen.
Nacktbaden ist in Griechenland grundsätzlich nur an extra ausgewiesenen Stränden zulässig (eine der wenigen Ausnahmen ist auf Mykonos, dort ist es fast überall erlaubt).
Abseits der Touristenzentren sollten Frauen am Strand auch auf „Oben ohne“ verzichten, sofern sich griechische Familien am Strand befinden.


Kafenion
Mittelpunkt der griechischen Männerwelt ist immer noch das Kafenion. Dabei handelt es sich um meist schon ziemlich alte Cafés, die häufig sehr spartanisch eingerichtet sind (alte Holz-Klappstühle, Holztische und ein kleiner Tresen). Fast in jedem Dorf findet man mindestens ein Kafenion, häufig sind es aber zwei, wovon eines dann eine blaue Farbe hat und das andere grün ist – Grund: die politische Gesinnung. Es ist zwar nicht mehr so stark ausgeprägt, wie noch vor ca. 10 Jahren, aber trifft häufig immer noch zu. In dem „blauen“ Kafenion sitzen die Anhänger / Sympathisanten der Nea Demokratia (vergleichbar mit der CDU) und im „grünen“ Kafenion die PASOK-Anhänger / Sympathisanten (vergleichbar mit der SPD).
Im Kafenion wird dann hauptsächlich der griechische Kaffee (kafe elliniko) getrunken oder auch mal ein Ouzo oder Tresterschnaps. Dabei wird dann heftig diskutiert – häufig über Politik, über Sport (besonders über Fußball) oder was sonst noch im Ort passiert ist. Die Diskussionen werden teilweise recht laut geführt, was aber mehr am südländischen Temperament liegt. Manchmal treffen sich die Griechen aber auch zu einem Kartenspiel oder sie spielen eine Partie Tawli – griechisch: Tabli (Backgammon).
Griechische Frauen wird man in einem Kafenion nur sehr selten antreffen. Trotz der Liberalisierung ist das Kafenion bis heute eine Männerdomäne geblieben.
Einen Kafenion-Besuch  sollte man sich im Urlaub nicht entgehen lassen. Nicht selten wird man über kurz oder lang in die Gespräche einbezogen, denn viele Griechen waren früher einmal für einige Jahre in Deutschland als Gastarbeiter tätig. Sie wollen dann wissen, wo man herkommt und wie es einem in Griechenland gefällt. Manchmal wird man dann auch an den Tisch gebeten oder man erhält ein Getränk ausgegeben. Achtung: eine Ablehnung kommt einer Beleidigung gleich! Siehe auch Restaurants.

Klima
In Koroni herrscht mediterranes Klima mit milden Wintern und heißen und meist trockenen Sommer. Von spätestens Mitte Mai bis Mitte September bleibt es hier meist trocken und sommerlich heiß, In den beiden Monaten Juli und August wird nicht selten die 40 Grad-Marke überschritten. Mit Regen ist fast gar nicht zu rechnen. Die Winter sind angenehm mild und mit Schnee ist nicht zu rechnen. Teilweise hat es im Dezember noch 20 Grad in der Sonne.


Nachtleben
In der Hochsaison gibt es in Koroni eine Disko direkt am Strand an der Hauptstraße nach Vasilitsi. Die Restaurants sind bis spät geöffnet. Wer das Nachtleben der Griechen erleben will, hat in den beiden Hauptstraßen am Hafen jederzeit Gelegenheit. An warmen Sommerabenden wird dort bis Mitternacht gespielt, gegessen, getrunken. An Festtagen greift in so mancher Taverne der Wirt oder ein Gast zur Gitarre, zwischen den Tischen ist Platz für ein paar Tanzschritte – nur eben voraussagbar ist das alles nicht.

Notrufnummern und Adressen
Polizeinotruf: 100
Unfallrettung: 166
Pannenhilfe: 104
Vermittlung: 151 (unter dieser Tel.-Nr. kann man sich auch mit dem nächsten Kentro Igia [Gesundheitszentrum] verbinden lassen).


Öffnungszeiten
Meistens herrscht in Koroni eine sehr lange Mittagspause – meist zwischen 13 und 17 Uhr. Öffentliche Betriebe wie Behörden, Post, Bank usw. haben meist nur vormittags geöffnet. Touristische Läden haben abends bis spät in die Nacht – meist bis ca. 22 Uhr geöffnet.


Post
Das Postamt ist Mo-Fr 7.30 bzw. 8-14 Uhr geöffnet. Nachmittags ist sie geschlossen.

Pünktlichkeit
Wenn man die „deutsche“ Pünktlichkeit mit der griechischen Pünktlichkeit vergleicht, gibt es doch erhebliche Unterschiede – ich spreche da aus eigener Erfahrung. Verabredet man sich mit einem Griechen zu einer bestimmten Uhrzeit, wird er mit Sicherheit nicht früher dort sein und nur sehr selten zur verabredeten Uhrzeit erscheinen. Versetzt wird man aber auch nicht, man muss nur etwas Geduld mitbringen. Aus 10 Uhr kann schnell einmal 11 Uhr oder sogar 12 Uhr werden – so ist halt die griechische Mentalität. Auch im Sprachgebrauch gibt es dafür wichtige und häufig benutze Wörter – z.B. siga,siga (langsam, langsam), awrio (heißt übersetzt „morgen“, die Griechen meinen damit aber nicht selten „irgendwann“) oder amesos (heißt zwar „sofort“, wird aber manchmal als „bald“ interpretiert) und „griechische fünf Minuten“ bedeuten häufig 15 Minuten und kann sogar in Stunden ausarten. Hektik ist für die Griechen ein Fremdwort und manchmal wünscht man sich, etwas von dieser Lebenseinstellung mit nach Hause nehmen zu können. In Griechenland wird nicht alles von A bis Z durchgeplant, sondern viel improvisiert.


Tavernen
Neben dem Kafenion hat auch die Taverne eine immer noch große Bedeutung im täglichen Leben der Griechen und das besonders im ländlichen Bereich und in kleineren Städten. Was tagsüber für die Griechen das Kafenion ist, ist am Abend die Taverne. Das Leben vieler Griechen spielt sich nicht – wie in weiten Teilen Mitteleuropas – hauptsächlich zu Hause ab, sondern in Gesellschaft mit Freunden und Verwandten. Und dazu dient u.a. auch die Taverne (nicht gemeint sind die zahlreichen „Touristen-Tavernen“ in den Urlaubszentren).
Die Griechen gehen zwar auch in die Taverne um zu essen, aber der wichtigste Grund ist die Unterhaltung mit Freunden und Verwandten. Es bilden sich dabei meist größere Tischrunden und nicht selten wird ein weiterer Tisch dazu gestellt, wenn später noch weitere Bekannte in die Taverne kommen. Man wird nur äußerst selten sehen, dass ein griechisches Ehepaar allein an einem Tisch sitzt. Außerdem gehen die Griechen selten vor 21 Uhr zum Essen. Besonders im ländlichen Bereich werden in der Taverne dann zahlreiche kleine Gerichte bestellt, die dann über den ganzen Tisch verteilt  werden. Jeder von der Tischrunde „bewaffnet“ sich mit einer Gabel und nimmt sich von den Tellern was er möchte. Dabei wird dann weiter geredet und diskutiert – ein solches Essen zieht sich daher häufig über mehrere Stunden hin. Siehe auch Restaurants.

Taxi
Der Taxistand in Koroni befindet sich auf dem Marktplatz vor der großen Kirche. Eine Taxifahrt kann zum Erlebnis werden, denn der Fahrstil kann dem Fahrgast (unabhängig von der Hitze) häufig den Schweiß auf die Stirn treiben.  Und im besten Zustand sind die Taxis auch nicht immer. Außerdem sind einige der Taxifahrer nicht für ihre Ehrlichkeit beim Fahrpreis berühmt – aber schwarze Schafe gibt es überall. Daher mein Tipp: Immer den Fahrpreis vorher verhandeln. Die Taxen haben unterschiedliche Farben. Sie können gelb, grün, blau oder auch grau sein.

Neben dem normalen Fahrpreis fallen manchmal  Zuschläge an – so z.B.
– für Gepäck
– an Feiertagen (z.B. in der Osterwoche)
– für Nachtfahrten
– für telefonisch bestellte Taxis

Telefonieren
könnt ihr in der oberen Einkaufsstraße. Das Kartentelefon befindet sich auf der Rückseite des Restaurants Kanggelarios.  An Kiosken sind auch Telefonkarten für die Kartentelefone erhältlich. Billig telefoniert man zwischen 22 und 6 Uhr.


Uhrzeit
MEZ + 1 Stunde, Beginn und Ende der Sommerzeit zugleich mit Deutschland.

Verkehrsregeln
Höchstgeschwindigkeit: innerorts 50 km/h; außerorts für PKW, Wohnmobile und PKW mit Anhänger 90 km/h, auf Schnellstraßen 110 km/h, auf Autobahnen 120 km/h.
Gurtpflicht für Autofahrer, Helmpflicht für Motorradfahrer. Die Promillegrenze liegt bei 0,5.
Parkverbot besteht auf Straßen mit gelben Linien an den Rändern und auf ausgeschilderten Vorfahrtsstraßen. In Bereichen, die blau markiert sind, kostet das Parken Gebühren. Weiß markierte Parkzonen sind gebührenfrei, aber immer seltener anzutreffen..
Ihr werdet aber erleben, dass sich kaum ein Grieche an diese Geschwindigkeitsbegrenzungen hält, obwohl es mittlerweile immer häufiger Radarkontrollen gibt und die Bußgelder sehr hoch sind (häufig ist eine „Übernachtung“ im Gefängnis inklusive). Im Auto gilt auf den Vordersitzen Anschnallpflicht, woran sich aber fast niemand (jedenfalls kein Grieche)  hält. Der Blinker wird in Griechenland sehr selten benutzt, wichtig ist für die Griechen jedoch eine funktionierende Hupe. Auch rote Ampeln werden nicht selten ignoriert – warum warten, wenn keiner kommt. Der Fahrstil der Griechen und das Verkehrsverhalten ist für Urlauber teilweise sehr gewöhnungsbedürftig (man erwischt sich aber nach einigen Tagen manchmal dabei, dass man sich dem Fahrstil schon etwas angepasst hat).

Verkehrsmittel
In Koroni fahren alle paar Stunden Busse in Richtung Kalamata. Am Marktplatz gibt es einen Taxistand für kürzere Fahrten. Wichtig ist, dass der Fahrpreis vor Fahrtantritt verhandelt wird. Zudem gibt es die Möglichkeit, Motorroller oder auch Autos zumieten.


Währung
Seit dem 01.01.2002 gilt auch in Griechenland der EURO!

Wein
Fast in ganz Griechenland wird Wein angebaut. Die Weinernte findet – je nach Gebiet – zwischen Ende August und Mitte Oktober statt.
Ein besonderer Wein Griechenlands ist der Retsina. Der Retsina ist ein geharzter Wein, der überwiegend aus weißen Trauben hergestellt wird. Früher wurde der Wein nur in Holzfässern gelagert. Diese Fässer wurden mit dem Harz der Aleppokiefer abgedichtet. Durch den Harz nahm der Wein dann seinen unverwechselbaren Geschmack an. Heute gibt es nur noch sehr selten Holzfässer. Da dieser Wein in Griechenland sehr beliebt ist, wird ihm heute das Harzaroma direkt zugegeben. Viele Urlauber trauen sich an den Retsina nicht heran oder verziehen ihr Gesicht beim ersten Schluck und vergleichen den Retsina mit „verdünntem Terpentin“. Der Retsina ist tatsächlich „gewöhnungsbedürftig“, aber nach zwei bis drei Gläsern hat man sich meist an den eigentümlichen Geschmack gewöhnt. Außerdem ist der Retsina recht bekömmlich und man hat am nächsten Tag kaum einmal einen „dicken Schädel“. Er ist eben kein Wein im herkömmlichen Sinne, wie wir ihn normalerweise kennen.
Gute Weine gibt es in Attika (viel Weißwein), in Makedonien (trockene Rotweine – z.B. Naoussa), auf dem Peloponnes (Rotwein) und auf den Inseln Kreta, Rhodos (Weißwein – z.B. „Villare“, Rotwein – z.B. „Rodofili“ und Rosewein – z.B. „GranRose“) Samos und Santorin. Besonders in ländlichen Gegenden bekommt man in zahlreichen Tavernen auch heute noch Wein vom Fass.
In Griechenland wird auf über 150.000 Hektar Wein angebaut und dieses überwiegend in höheren Lagen, denn im flachen Land ist es für den Weinanbau meist zu heiß. Die Hälfte davon wird zu Wein verarbeitet, die andere Hälfte kommt als Tafeltraube auf den Markt oder wird getrocknet (Sultaninen, Korinthen) bzw. wird zu Tresterschnaps verarbeitet.


Zeitung/Zeitschriften
Deutsche Zeitschriften und Magazine könnt ihr beim „Amerikaner“ in der unteren Hafenstraße kaufen – tagesaktuell.

Zollbestimmungen
Mit der Öffnung des europäischen Binnenmarktes können EU-Bürger Waren für den eigenen Bedarf in angemessenem Umfang ein- und ausführen. Hier einige Mengenangaben: bis zu 800 Zigaretten, 200 Zigarren, 10 Liter Spirituosen und 90 Liter Wein werden anerkannt (aber wer kann schon 90 Flaschen Wein bei einem Flug transportieren?). Streng verboten ist die Ausfuhr von Ikonen und Antiquitäten, die älter als 50 Jahre sind.
Für Reisende aus Nicht-EU-Ländern gelten folgende Freimengen: 200 Zigaretten, 1 Liter Spirituosen und 1 Liter Wein.
Dinge für den persönlichen Gebrauch oder Geschenke in Höhe von ca. 500 Euro pro Erwachsenen und 250 Euro pro Kind sind aus den EU-Ländern problemlos einführbar. Aus Nicht-EU-Ländern reduziert sich dieser Wert jedoch drastisch auf ca. 50 Euro.
Verboten bleibt die Einfuhr  von Pflanzen, Funkgeräten, Waffen und Sprengstoff und natürlich auch Rauschgift.

 

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